Spannungsarmglühen

Das Spannungsarmglühen egalisiert die Spannungen, die durch die spanabhebende Bearbeitung (Drehen, Hobeln, Fräsen) und die ungleichmäßige Erwärmung/Abkühlung in Werkstücke eingebracht werden. Diese können sich bei einer Vergütung sehr negativ auf den Verzug auswirken, als auch z.B. bei Schweißnähten zur Rissbildung führen. Bei dem Spannungsarmglühen werden sie zum Großteil ohne Gefügeänderung abgebaut. Um möglichst wenig Verzug beim Härten von mechanisch bearbeiteten Werkstücken zu erhalten ist es sinnvoll ein Spannungsarmglühen zwischen der groben Vorbearbeitung und dem spanabhebenden Korrigieren vorzunehmen.